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14. Februar: Neubau

Liebe Schulgemeinschaft,
wir freuen uns sehr über den Bauzuschuss der Stadt Kaltenkirchen; der Zuwendungsbescheid über 37.200 Euro ist diese Woche bei uns angekommen. Damit ist ein Ziel erreicht, das wir seit Langem angestrebt haben: Unser Schule wird von der Stadtvertretung als wertvoll wahrgenommen. Wie schön!

Für unsere Finanzplanung bedeutet der Zuschuss: Baustein 5 (Aktionen und Sponsoren) ist jetzt vollständig. Wenn in der nächsten Zeit - was wunderbar wäre – noch weitere Aktionen laufen, dann können wir die Erträge daraus für eine gute Ausstattung des Neubaus verwenden. Den Rest des Bauzuschusses stecken wir in Baustein 4 („Extra-Bauspende“). Den hatten wir bisher aufgestockt mit freiwerdenden Zinszahlungen aus auslaufenden Krediten. Dieses Geld kann jetzt wieder zurückfließen in den Bau-Etat für das Hauptgebäude. Das heißt: Es kann für sinnvolle und nützliche Investitionen am Hauptgebäude verwendet werden, die sonst zurückstehen müssten.

Es tut gut sich klarzumachen, dass der Bauzuschuss der Stadt nichts Selbstverständliches ist, nicht irgendeine Geldzuwendung - sondern eine Reaktion auf eine positive, auf die Zukunft gerichtete Kraft, die an unserer Schule spürbar wird. Diese Kraft trägt uns durch den normalen Schulbetrieb, wenn Eltern, Lehrer und andere Mitarbeiter sich wie selbstverständlich immer neu für die Schüler engagieren.

Zur Zeit, in der Ausnahmesituation „Bau“, wird sie besonders deutlich sichtbar: Eltern aus allen Klassenstufen haben schon insgesamt 400 Stunden mitgebaut – ein Kilometer (!) Kabel verlegt, Unmengen von Schaltern und Dosen gesetzt, sämtliche Leichtbauwände im Obergeschoss gestellt und sie - bisher einseitig - mit Gipskarton beplankt. Demnächst braucht der Bau viele helfende Hände, die Parkett verlegen und Wände streichen. Wer Freude an solchen Arbeiten hat, kann sich bei Sylvia Schrader melden (elternfwsneubau@outlook.de oder 04191/89506).

Die Handwerker haben mittlerweile Wände und Decken komplett mit Zellulose gedämmt. Bald werden die Dachkuppeln und die ersten Fenster eingebaut, danach wird das Gerüst demontiert. Unsere Architektin Petra Lefel dankt für die interessanten Angebote, z.B. für Leuchten, Holz, Türen, die aus der Elternschaft an sie herangetragen werden. Wer über gute Beziehungen günstig an weitere hochwertige Materialen für den Ausbau kommen kann, möge sich bei ihr melden.


11. November: Segeberger Zeitung - Waldorfschule informiert Eltern über ihr Konzept

Seitdem Eltern die freie Schulwahl für ihre Kinder haben, mehr...


Unsere Schule

Damals…

Bereits im Jahr 1980 fanden Menschen zusammen, die sich mit anthroposophischen und pädagogischen Fragen auseinandersetzten, um in Kaltenkirchen für ihre Kinder eine Waldorfschule einzurichten. Zu diesem Zweck gründeten sie den „ Verein zur Förderung einer Rudolf Steiner Schule in Kaltenkirchen“, der einige Jahre später in “Verein zur Förderung der Waldorfpädagogik“ umbenannt wurde, da die Gründung der Schule doch einige Jahre intensiver Vorbereitung in Anspruch nahm. So wurde die pädagogische Arbeit zunächst mit der Einrichtung von drei Spielgruppen in einem Privathaus aufgenommen und aus dieser Arbeit heraus konnte dann 1984 der Waldorfkindergarten gegründet werden.
Somit war der Grundstein für eine Waldorfschule in Kaltenkirchen gelegt.

Der erste Schultag an der Freien Waldorfschule Kaltenkirchen war am 15. August 1988. Der Unterricht begann mit 4 Klassen, 96 Kindern und 10 Lehrkräften in der ehemaligen Landwirtschaftsschule, in der seit Sommer 1984 bereits der Waldorfkindergarten untergebracht war.
1994 wurde unsere Schule mit einem Neubau, 1997 durch eine Turnhalle und 2006 mit einer Cafeteria erweitert.

Heute…

Freie Waldorfschule Kaltenkirchen

Heute ist die Freie Waldorfschule Kaltenkirchen zu einem festen Bestandteil der pädagogischen Landschaft Kaltenkirchens geworden. Zurzeit sind es etwa 240 Elternhäuser, die die Schule mit ihrer Initiative tragen. 40 Lehrer gestalten mit 400 Schülern von Klasse 1 bis 13 die Schule.

Zum Unterrichtskonzept gehören verschiedenen Praktika: Landwirtschafts-, Handwerks-, Feldmess- und Sozialpraktikum sowie eine Kunstreise in der 12. Klasse. Eine alljährliche Projektwoche, Monatsfeiern, Schulorchester und Chor sowie zahlreiche öffentliche Veranstaltungen wie der Herbstmarkt, Konzerte, Vorträge und Theateraufführungen gestalten das Schulleben lebendig und abwechslungsreich.

Die Waldorfpädagogik versteht sich als ganzheitliches Konzept. Sie führt die Schüler im Klassenverband von der 1. bis zur 12. Klasse zum Waldorfabschluss. Darüber hinaus sind alle staatlichen Schulabschlüsse zu erwerben: Hauptschul- und Realschulabschluss sowie die Allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife.

Wir machen uns auf den Weg in die Zukunft…

Zurzeit werden die alten Gebäude in zwei Bauabschnitten durch Neubauten ersetzt, die in allen Anforderungen einer modernen Pädagogik entsprechen werden.
Dafür waren die maroden, nicht mehr sanierungsfähigen Gebäude der alten Landwirtschaftsschule nicht mehr geeignet. Im Sommer 2013 wurde bereits ein Teil der alten Gebäude abgerissen. Dort entsteht zurzeit ein Neubau für die Klassen der Unterstufe, für besondere Förderräume und unsere Wartestube. 2014 wird auch der zweite Teil der Landwirtschaftsschule abgerissen werden. An dieser Stelle entsteht ein neuer Trakt für Fachräume.

Schulhof Cafeteria Außenansicht Außenansicht Außenansicht