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Stadtmagazin.TV - Beitrag über den Herbstmarkt

 

31. Oktober: Information zum Neubau

Liebe Schulgemeinschaft,
es ist eine Freude, wie viel wir geschafft haben: Kinder und Lehrer, die Betreuer der Wartestube und die freiwilligen Helfer in der Schulbücherei beleben den Unterstufenbau. Nebenan wächst der neue Fachraumtrakt wie geplant in die Höhe.  Dort entstehen ein Bewegungsraum mit Nebenräumen, die Handarbeitsräume sowie der Aufzug und der Sanitärbereich für das gesamte Gebäude. Neugierig? Die Pläne sind nach wie vor auf unserer Homepage zu finden. Außerdem wird es während des Herbstmarktes zwischen 12.00 und 16.00 Uhr zu jeder vollen Stunde Führungen über die Baustelle geben.

Um die Einrichtung des Fachraumtraktes vorzubereiten und den Unterstufenbau zu perfektionieren brauchen Tischler- und Lasurkreis noch Unterstützung. Wer sich hier nicht aufgerufen fühlt, kann bis zum Frühjahr Kräfte sammeln. Dann werden wir wieder - diesmal auf weniger als halb so großer Fläche wie 2014 - in Eigenleistung Wände erstellen, Parkett und Fliesen legen und streichen.

Die Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt sind im Sommer wie vorgesehen neu ausgeschrieben worden. Dabei sind die Zimmerleute uns erhalten geblieben. Den Zuschlag für die Maurer- und Betonarbeiten hat ein Bauunternehmer aus Neumünster bekommen, mit dem die Zusammenarbeit hervorragend klappt. Die Firma hat vor 20 Jahren schon unser Hauptgebäude gebaut. Der Polier erinnert sich noch gut daran. Er war überrascht,  dass diesmal nicht so viele komplizierte runde Wände zu mauern sind! 

Bislang haben die Maurer Fundamente und Sohle geschüttet, die Wände im Erdgeschoss erstellt - dabei innen im Flur achtundfünfzig kunstvoll bemalte „Sponsoren-Steine“ eingefügt  - und die erste Geschossdecke betoniert.  Im Eingangsbereich trägt nun ein starker Tannenstamm die Decke. Der Baum stand jahrzehntelang neben dem Altbau und musste im vergangenen Jahr Platz für den Neubau schaffen. Unsere Kleinsten haben ihn auf dem Schulhof  fleißig entrindet und geschliffen.

Die Zimmerer bereiten in ihrer Werkstatt Wände und Dach vor, so dass in Kürze das Obergeschoss gerichtet werden kann. Wir hoffen, wie schon beim Bau des Unterstufen-hauses 2013 in der Zeit um Nikolaus Richtfest feiern zu können. Zum Winter wird dann das Dach den Bau schützen.

Auch im erhalten gebliebenen Altbau-Keller tut sich einiges: Die gesamten 225 Quadratmeter werden zur Zeit gründlich renoviert, viele alte Leitungen entsorgt. Ein Treppenhaus erschließt den Keller zum Schulhof hin. Ein neues Brennstofflager entsteht, damit die Schule in Zukunft nicht nur mit Holzpellets, sondern auch mit den günstigeren, im  Idealfall hier in der Region produzierten Hackschnitzeln beheizt werden kann.

Der kleine Anbau an dem als Solitär stehen gebliebenen alten Eurythmiesaal  ist fast fertig: Die Schüler benutzen bereits den Umkleideraum. Der Hausmeister kann hoffentlich nächste Woche einziehen - in seinem Büro fehlt nur noch das Fenster.


Unsere Schule

Damals…

Bereits im Jahr 1980 fanden Menschen zusammen, die sich mit anthroposophischen und pädagogischen Fragen auseinandersetzten, um in Kaltenkirchen für ihre Kinder eine Waldorfschule einzurichten. Zu diesem Zweck gründeten sie den „ Verein zur Förderung einer Rudolf Steiner Schule in Kaltenkirchen“, der einige Jahre später in “Verein zur Förderung der Waldorfpädagogik“ umbenannt wurde, da die Gründung der Schule doch einige Jahre intensiver Vorbereitung in Anspruch nahm. So wurde die pädagogische Arbeit zunächst mit der Einrichtung von drei Spielgruppen in einem Privathaus aufgenommen und aus dieser Arbeit heraus konnte dann 1984 der Waldorfkindergarten gegründet werden.
Somit war der Grundstein für eine Waldorfschule in Kaltenkirchen gelegt.

Der erste Schultag an der Freien Waldorfschule Kaltenkirchen war am 15. August 1988. Der Unterricht begann mit 4 Klassen, 96 Kindern und 10 Lehrkräften in der ehemaligen Landwirtschaftsschule, in der seit Sommer 1984 bereits der Waldorfkindergarten untergebracht war.
1994 wurde unsere Schule mit einem Neubau, 1997 durch eine Turnhalle und 2006 mit einer Cafeteria erweitert.

Heute…

Freie Waldorfschule Kaltenkirchen

Heute ist die Freie Waldorfschule Kaltenkirchen zu einem festen Bestandteil der pädagogischen Landschaft Kaltenkirchens geworden. Zurzeit sind es etwa 240 Elternhäuser, die die Schule mit ihrer Initiative tragen. 40 Lehrer gestalten mit 400 Schülern von Klasse 1 bis 13 die Schule.

Zum Unterrichtskonzept gehören verschiedenen Praktika: Landwirtschafts-, Handwerks-, Feldmess- und Sozialpraktikum sowie eine Kunstreise in der 12. Klasse. Eine alljährliche Projektwoche, Monatsfeiern, Schulorchester und Chor sowie zahlreiche öffentliche Veranstaltungen wie der Herbstmarkt, Konzerte, Vorträge und Theateraufführungen gestalten das Schulleben lebendig und abwechslungsreich.

Die Waldorfpädagogik versteht sich als ganzheitliches Konzept. Sie führt die Schüler im Klassenverband von der 1. bis zur 12. Klasse zum Waldorfabschluss. Darüber hinaus sind alle staatlichen Schulabschlüsse zu erwerben: Hauptschul- und Realschulabschluss sowie die Allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife.

Wir machen uns auf den Weg in die Zukunft…

Die Gebäude der alten Landwirtschaftsschule sind inzwischen abgerissen worden und werden in zwei Bauabschnitten durch Neubauten ersetzt, die in allen Anforderungen einer modernen Pädagogik entsprechen.

Der erste Bauabschnitt ist bereits fertig gestellt: das neue Unterstufengebäude mit Räumen für die Klassen 1 bis 4, der Wartestube (Hort), besonderen Förderräumen, Handarbeitsräumen und der Eltern-Schüler-Bücherei wurde zum Schuljahresbeginn 2014/15 bezogen. Ein neues Gebäude für Fachräume ist seit dem Sommer im Entstehen.

Schulhof Cafeteria Außenansicht Außenansicht Außenansicht