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27. Juni: Neubau

Liebe Schulgemeinschaft,
nun muss er aber auch fertig werden, und dazu braucht es viele Hände.... Wir befinden uns im Endspurt für den ersten Bauabschnitt. Die freiwilligen Helfer streichen und lasieren die Wände und verlegen dickes Parkett aus Eichenholz-Stäben in den Klassenräumen. Das läuft prima, doch das neue Unterstufenhaus kann - wie Sie auch an den wiederholten Aufrufen gesehen haben - ab sofort richtig viele Helfer gebrauchen, an den Bauwochenenden und gerne auch in der Woche. Und natürlich Kochzauberer bzw. Kochfeen, die die Helfer mit Essen versorgen.

Wenn Sie die Möglichkeit haben tragen Sie sich bitte ein unter http://doodle.com/g88ah2kkux4ftbut oder melden sich bei Sylvia Schrader an: elternfwsneubau@outlook.de oder 04191/89506. Einfach aus Spaß. Aus Solidarität. Aus Dankbarkeit für die Eltern, die  vor langer Zeit für unser Hauptgebäude geschuftet haben. Weil fröhliche Unterstufenkinder die ganze Schule glücklich machen. Und weil man auf dem Bau vielleicht neue Erfahrungen macht; das tut auch Erwachsenen gut.

Am Schafftag (Sonnabend, dem 5. Juli) passiert vieles gleichzeitig: Im Altbau gibt es Umzugsvorbereitungen. Unter anderem werden Möbel auseinandergebaut und Leuchten demontiert. Im Neubau wird gleichzeitig weiterhin gestrichen und Parkett verlegt. Passt nicht ganz zusammen? Stimmt. Es gab zwischendurch eine kleine Flaute in der Elternhilfe, kein Beinbruch: Wir hoffen, im Endspurt vieles aufzuholen und auch für die erste Ferienzeit noch Helfer zu gewinnen.

In der letzten Schulwoche muss der Altbau geräumt werden. Das Umzugs-Organisationsteam - Frau Meyer-Sahling und Frau Meyer-Sande, zeitweise unterstützt durch Frau Wohler aus der Geschäftsführung und Frau Hesse aus der Elternschaft - hat genau vorgeplant, was wo zwischengelagert wird. Eingeräumt wird spätestens in der letzten Ferienwoche.

Der Bauzaun wird schon am ersten Ferientag umgestellt. Die Vorbereitungen für den Abriss des verbliebenen Altbaus beginnen: Er wird von der Stromversorgung getrennt. Container für die verschiedenen Materialien werden aufgestellt, der Bagger rollt an.

Die ganzen Ferien hindurch wird dann die ehemalige Landwirtschaftsschule in penibler Feinarbeit in ihre Einzelteile zerlegt und abgefahren. So entsteht der Bauplatz für den zweiten, kleineren Abschnitt unseres Neubaus. Auf - oder besser: unter - ihm liegen die Keller samt der neuen Heizung. Sie befinden sich in gutem Zustand und können weitergenutzt werden. Auch der Eurythmiesaal kann als Pavillion stehenbleiben. Er erhält nach den Ferien einen kleinen Anbau mit einem Umkleide- und einem Hausmeisterraum.


Mai: Erziehungskunst - Politische Arbeit in Kommune und Kreis - eine Elternaufgabe

von Thorsten Ziebell. Artikel-Download (PDF)


Unsere Schule

Damals…

Bereits im Jahr 1980 fanden Menschen zusammen, die sich mit anthroposophischen und pädagogischen Fragen auseinandersetzten, um in Kaltenkirchen für ihre Kinder eine Waldorfschule einzurichten. Zu diesem Zweck gründeten sie den „ Verein zur Förderung einer Rudolf Steiner Schule in Kaltenkirchen“, der einige Jahre später in “Verein zur Förderung der Waldorfpädagogik“ umbenannt wurde, da die Gründung der Schule doch einige Jahre intensiver Vorbereitung in Anspruch nahm. So wurde die pädagogische Arbeit zunächst mit der Einrichtung von drei Spielgruppen in einem Privathaus aufgenommen und aus dieser Arbeit heraus konnte dann 1984 der Waldorfkindergarten gegründet werden.
Somit war der Grundstein für eine Waldorfschule in Kaltenkirchen gelegt.

Der erste Schultag an der Freien Waldorfschule Kaltenkirchen war am 15. August 1988. Der Unterricht begann mit 4 Klassen, 96 Kindern und 10 Lehrkräften in der ehemaligen Landwirtschaftsschule, in der seit Sommer 1984 bereits der Waldorfkindergarten untergebracht war.
1994 wurde unsere Schule mit einem Neubau, 1997 durch eine Turnhalle und 2006 mit einer Cafeteria erweitert.

Heute…

Freie Waldorfschule Kaltenkirchen

Heute ist die Freie Waldorfschule Kaltenkirchen zu einem festen Bestandteil der pädagogischen Landschaft Kaltenkirchens geworden. Zurzeit sind es etwa 240 Elternhäuser, die die Schule mit ihrer Initiative tragen. 40 Lehrer gestalten mit 400 Schülern von Klasse 1 bis 13 die Schule.

Zum Unterrichtskonzept gehören verschiedenen Praktika: Landwirtschafts-, Handwerks-, Feldmess- und Sozialpraktikum sowie eine Kunstreise in der 12. Klasse. Eine alljährliche Projektwoche, Monatsfeiern, Schulorchester und Chor sowie zahlreiche öffentliche Veranstaltungen wie der Herbstmarkt, Konzerte, Vorträge und Theateraufführungen gestalten das Schulleben lebendig und abwechslungsreich.

Die Waldorfpädagogik versteht sich als ganzheitliches Konzept. Sie führt die Schüler im Klassenverband von der 1. bis zur 12. Klasse zum Waldorfabschluss. Darüber hinaus sind alle staatlichen Schulabschlüsse zu erwerben: Hauptschul- und Realschulabschluss sowie die Allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife.

Wir machen uns auf den Weg in die Zukunft…

Zurzeit werden die alten Gebäude in zwei Bauabschnitten durch Neubauten ersetzt, die in allen Anforderungen einer modernen Pädagogik entsprechen werden.
Dafür waren die maroden, nicht mehr sanierungsfähigen Gebäude der alten Landwirtschaftsschule nicht mehr geeignet. Im Sommer 2013 wurde bereits ein Teil der alten Gebäude abgerissen. Dort entsteht zurzeit ein Neubau für die Klassen der Unterstufe, für besondere Förderräume und unsere Wartestube. 2014 wird auch der zweite Teil der Landwirtschaftsschule abgerissen werden. An dieser Stelle entsteht ein neuer Trakt für Fachräume.

Schulhof Cafeteria Außenansicht Außenansicht Außenansicht