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Was heißt Freie Waldorfschule?

Schulhof

Die Waldorfschule unterliegt zwar der staatlichen Schulaufsicht, praktiziert aber in wirtschaftlicher und pädagogischer Hinsicht so viel Eigenständigkeit wie möglich. Jede Schule sucht sich ihre Lehrer selbst aus und der aus Landeszuschüssen (80%) und Elternbeiträgen (20%) zusammengesetzte Schulhaushalt wird autonom verwaltet.
Auf dieser Grundlage können Eltern und Lehrer ihrer Schule ein eigenständiges Profil geben. Schule kann so zu einem Ort werden, an dem die vielfältigen kulturellen Bedürfnisse des Menschen Entfaltungsfreiheit genießen und die im Kinde angelegten Fähigkeiten sich entwickeln können.
Das war auch das pädagogische Anliegen Rudolf Steiners, der 1919 auf Anregung des Fabrikanten Emil Molt in Stuttgart die erste freie Waldorfschule gründete.