*** Kinder für die 1. Klasse 2015/16 bitte bis zum 31. Dezember anmelden ***
Hintergrund Home

Das handwerkliche Element

Was den Menschen vor allen anderen Lebewesen auszeichnet sind seine Hände, mit denen er gestaltend in der Welt tätig sein kann. Seine Hände zu gebrauchen entspricht einem inneren Bedürfnis. Säuglinge greifen nach allem, was in ihr Blickfeld gerät. So lernen sie ihre Umgebung begreifend kennen. Es ist daher kein Wunder, dass die Hirnareale, die beim Gebrauch unserer Hände aktiv sind, jenen entsprechen, die für das Begreifen und Verstehen zuständig sind.
Diese inzwischen auch naturwissenschaftlich belegte Tatsache ist einer der Gründe dafür, dass Waldorfschüler ab der 1. Klasse Unterricht in Handarbeit und Flöten haben.
Darüber hinaus verschafft jede sinnvolle Tätigkeit unmittelbar Befriedigung und trägt so zu einer guten Lernatmosphäre bei.
Außer in den Fächern Werken, Handarbeit und Gartenbau wird Praktisches auch sonst so weit wie möglich in den Unterricht integriert.

Eine wichtige Rolle spielen in diesem Zusammenhang auch die in der Oberstufe durchgeführten Praktika.
So können die Schüler ihre geometrischen Kenntnisse im Vermessungs-Praktikum anwenden und vertiefen. Im Sozialpraktikum erhalten sie wertvolle Einblicke in die Lebensbedingungen hilfebedürftiger Menschen und können an diesen Erfahrungen reifen. Die Praktika im Handwerk und in der Landwirtschaft schließlich ermöglichen die Anwendung des schulischen Lernstoffs auf die Realität des Wirtschaftslebens. Nicht selten entwickeln sich dabei Perspektiven für zukünftige Ausbildungsplätze.