Der Elternrat

Der Elternrat trifft sich zu seiner Sitzung jeden ersten Donnerstag im Monat. Von der 1. Klasse bis zum Abiturjahrgang kommen im Idealfall je zwei Vertreter zusammen, um sich gemeinsam mit den Delegierten aus den Arbeitskreisen, dem Lehrerkollegium, der Geschäftsführung und dem Vorstand über Belange aus dem aktuellen Schulgeschehen auszutauschen. Ebenfalls sind die gewählten Vertreter der Schüler herzlich willkommen, soweit eine Schülervertretung vorhanden ist. Auch die Verbindung zum Kindergarten wird gepflegt, sei es, dass ab und zu ein Vertreter an den Sitzungen teilnimmt oder die Elternvertreter in den Räumen des Kindergartens tagen.

Der Elternrat hat eine beratende und stützende Funktion und sorgt für die gegenseitige aufmerksame Wahrnehmung von Lehrern und Eltern. Den lebendigen Informationsaustausch hat sich der Elternrat zur besonderen Aufgabe gemacht und mittlerweile liegt die Verantwortung für die Verbindung zu Vorstand und Kollegium in der Hand des Elternrates. Nach Bedarf werden Themen, die in den Sitzungen bearbeitet werden, in die Beratungskonferenz getragen oder Arbeitskreise gebildet, die sich mit einem Thema intensiver beschäftigen. So wurden im letzten Jahr z. B. die Themen Cafeteria und Medien gemeinsam mit den anderen Gremien intensiv bearbeitet.

Der Elternrat benennt Sprecher, die die Arbeit koordinieren und die Sitzungen leiten. Durch zwei Delegierte ist der Elternrat auf Landes- und Bundesebene vertreten.

Die Sitzungen sind offen für alle Eltern der Schulgemeinschaft, Interessierte sind stets willkommen.

Über die Elternmitarbeit an unserer Schule

Eines der gängigsten Vorurteile über die Waldorfschule betrifft die Elternmitarbeit. Viele glauben, dass sie dann blass und abgehärmt ihre gesamte Freizeit in der Schule verbringen müssen und kontrolliert wird, ob sie auch ihre Sachen „ordentlich“ erledigt haben.Tatsächlich haben die Eltern an den freien Schulen eine andere Rolle als an den staatlichen Schulen, wie ja auch das gesamte Schulkonzept einen anderen pädagogischen Ansatz bietet. Die Eltern werden in der Regel Mitglied im Schulverein, welcher Träger der Schule isDieses „Tragen“ betrifft zum einen die finanzielle Seite (das Schulgeld) und hat zum anderen auch ideelle und praktische Aspekte.Eltern bilden zusammen mit dem Kollegium und den Schülern die Schulgemeinschaft, die unserer Schule Gestalt verleiht.

Wir legen besonderen Wert auf die Mitarbeit der Elternschaft in unserem Schulleben. Das Mitwirken der Eltern in unseren verschiedenen Arbeitskreisen und in der Selbstverwaltung unserer Schule, wie z.B. dem Elternrat, ist ausdrücklich erwünscht. Auch die Mithilfe bei Bauprojekten, Mitorganisation von Festen und Veranstaltungen sind gerne gesehen und für die Schulgemeinschaft und das Schulleben unerlässlich. Wer sich in die Schule einbringen möchte, der findet offene Türen. Das bedeutet für die Eltern ggf. etwas mehr Einsatz als an öffentlichen Schulen aber dafür auch mehr Einblick und eine größere Identifikationsmöglichkeit mit der Schule – und Kinder fühlen sich gut aufgehoben, wenn sie sehen, dass ihre Eltern an ihrem schulischen Leben Interesse haben und mitwirken. Es sind keine leeren Worte an unsere Kinder, wenn wir ihnen sagen, dass es wichtig ist, sich für etwas einzusetzeDie Erfahrung zeigt, dass es sehr befriedigend sein kann, gemeinsam mit anderen an einer schönen und lebendigen Schule mitzuwirken.Die aktuellen Ansprechpartner für die Arbeitskreise finden Sie auf unserer Internetseite und im jeweils aktuellen Konturenheft. Dazu bekommen Sie bei unserem Finanzgespräch noch nähere Informationen. Die Mitarbeit in einem Arbeitskreis birgt vieles:

  • Sie gibt den Kindern ein gutes Vorbild für Verantwortungsbewusstsein und Eigeninitiative
  • Sie beweist unseren Kindern liebevolles Interesse an ihrem täglichen Umfeld
  • Zusammenarbeiten macht Spaß; Sie lernen andere Eltern kennen und fühlen sich zugehöriger;          erfahrungsgemäß kann man dabei die interessantesten Gespräche     führen!
  • Sie können Fähigkeiten entwickeln und erproben, die auch für Ihre eigene Persönlichkeitsentwicklung          sehr hilfreich sein können.

Im besten Falle entwickelt sich so eine wirkliche Schulgemeinschaft, in der jeder auf den anderen achtet und man sich gegenseitig hilft.

Wie heißt es bei Rudolf Steiner so schön:

„Heilsam ist nur, wenn im Spiegel der Menschenseele sich bildet die ganze Gemeinschaft, und in der Gemeinschaft lebet der Einzelseele Kraft.“

 Wir freuen uns auf die Begegnung mit Ihnen!